Walnussöl

Walnussöl stärkt das Immunsystem und fördert die geistige Leistungsfähigkeit

Walnussöl ist ein sehr aromatisches, leicht liebliches Pflanzenöl.
Idealerweise sollte es schonend kalt gepresst sein, um die gesundheitlich wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu bewahren.

Angeboten werden sowohl Öe aus gerösteten und aus ungerösteten Walnüssen.
Ein Öl aus gerösteten Walnüssen schmeckt etwas intensiver und besitzt ein kräftiges Nussaroma. Dafür weist es oft nicht mehr die ganze Palette der gesunden Inhaltsstoffe auf,
Walnussöle aus ungerösteten Nüssen haben in der Regel eine breitere und feinere Geschmackspalette, die am ehesten als nussig-mild beschrieben werden kann. Der größte Vorteil ist, dass hierbei die wertvollen Inhaltsstoffe und Ölsäuren so gut wie komplett erhalten geblieben sind. Für Öle aus unbehandelten Walnüssen können nur absolut hochwertige, einwandfreie Nüsse verwendet werden; schlechte Ausgangsware würde sich sofort am Geschmack zeigen, das Öl würde dumpf und unangenehm schmecken.

 

Walnussöl unterstützt unter anderem die Gehirnfunktionen

 


Die Gewinnung von Walnussöl ist sehr aufwendig.
Es wird nach traditioneller Methode mit der Steinmühle gepresst.


Anwendung in der Küche

Egal ob aus gerösteten oder ungerösteten Walnüssen, Walnussöl gilt als echtes Feinschmeckeröl und ist gleichzeitig sehr gesund. Besonders in der französischen Küche hat die Verwendung dieses sehr delikaten Öls eine lange Tradition.

Verschiedenste Salate wie Grüner Salat, Feldsalat oder Kartoffelsalat werden mit Walnussöl geschmacklich abgerundet und aufgewertet.
Auch Obstsalat und sogar Süßspeisen lassen sich mit dem erlesenen Öl verfeinern.
Walnussöl passt sehr gut zu gekochtem Gemüse wie Spargel, Sellerie, Karotten und anderem. Und harmoniert vortrefflich mit Hülsenfrüchten, sowie mit Fisch-, Reis- und Wildgerichten.
Zudem lässt es sich auch gut mit anderen Ölen mischen und verleiht diesen eine feine, nussig-liebliche Note.

Das empfindliche Öl besitzt einen niedrigen Rauchpunkt (ca. 130°C). Damit möglichst viele gesunde Inhaltstoffe erhalten bleiben, sollte es hauptsächlich kalt oder nur minimal erwärmt werden. Walnussöl eignet sich daher nicht zum Braten, Dünsten oder Kochen.

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Therapeutische Anwendung

Der regelmäßige Verzehr von Walnussöl soll das Immunsystem stärken und die körperliche sowie die geistige Leistungsfähigkeit erhöhen.
Es soll sich zudem blutdrucksenkend auswirken, den Fettstoffwechsel aktivieren und Herz- Kreislauferkrankungen vorbeugen.
Äußerlich angewendet hilft es bei Hautirritationen und regt die Regeneration der Haut an.

Zusammensetzung, Inhaltsstoffe, Besonderheiten

Walnussöl besitzt einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Linolsäure und Alpha-Linolensäure). Ihr Anteil beträgt bis zu 73%. Bis zu 13 Prozent der im Öl enthaltenen Fette gehen auf dabei auf die Alpha-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure) zurück. Zum Vergleich: Arganöl kommt lediglich auf 0,1 bis 0,3 Prozent Alpha-Linolensäure.
Die weiteren Bestandteile sind ca. 9% gesättigte Fettsäuren und 18% einfach ungesättigte Fettsäuren, die sogenannten Ölsäuren).
Daneben besitzt das Öl einen hohen Anteil an Vitamin B wie B1, B2, B6 und Vitamin E.

Lagerung

Walnussöl sollte kühl und dunkel aufbewahrt werden. Am besten sind Speisekammer oder Kühlschrank geeignet. Eine unsachgemäße Lagerung und vor allem Sonnenlicht lassen es schneller altern und ranzig werden.